KALKSCHULTER (TENDINOSIS CALCAREA)
Methode
Arthroskopische Entfernung von Kalkdepots in der Rotatorenmanschette
Dauer
30 bis 45 Minuten
Erholungszeit
2 bis 6 Wochen
Arthroskopische Operation bei Kalkschulter
Die arthroskopische Entfernung von Kalkdepots bei einer Kalkschulter (Tendinosis calcarea) ist ein minimalinvasiver Eingriff mit dem Ziel, schmerzhafte Kalkeinlagerungen aus den Sehnen der Rotatorenmanschette zu entfernen. In der Regel ist die Supraspinatussehne betroffen. Der Eingriff erfolgt arthroskopisch, also über kleine Hautschnitte unter Einsatz einer Kamera und feinster Instrumente.
Die Operation wird meist in Vollnarkose durchgeführt und kann ambulant oder kurzstationär erfolgen. Nach Einführung der Kamera wird die Kalkablagerung lokalisiert. Anschließend wird das betroffene Sehnenareal vorsichtig eröffnet, das Kalkmaterial ausgespült oder entfernt und das Sehnengewebe geglättet. Falls notwendig, erfolgt zusätzlich eine subakromiale Dekompression, bei der der Platz unter dem Schulterdach erweitert wird, um eine bessere Gleitfähigkeit der Sehnen zu erreichen.
Rehabilitation nach arthroskopischer Kalkschulter-OP
Phase I (0–2 Wochen): Schonung und Schmerzlinderung
- Tragen einer Armschlinge bei Bedarf für wenige Tage
- Kühlung, Schmerzmedikation, Lymphdrainage
- Frühzeitige passive Bewegungsübungen
- Vermeidung schmerzhafter Belastung
Phase II (3–6 Wochen): Aktive Mobilisation
- Aufbau der Beweglichkeit durch aktive Übungen
- Physiotherapie mit Schwerpunkt auf Koordination und Kraft
- Vermeidung intensiver Belastung oder Krafttraining
Phase III (ab Woche 7): Funktionelle Belastung
- Steigerung der Belastung im Alltag und Beruf
- Sportliche Aktivität nach ärztlicher Freigabe
- Stabilisationstraining und Haltungsschulung
Unser Kalkschulter-Experte
Erfahrene Spezialisten für Kalkschulter-Operationen und Schulterchirurgie